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Hop in the Saddle

Das ist doch mal ‘ne Idee! Eigentlich sollte sie aus Deutschland kommen, wird aber nun in Portland umgesetzt. Die Stadt hat ca. 40 Brauereien und ist einer der fahrradfreundlichsten Orte in den USA. Also haben sich Lucy Burningham und Ellee Thalheimer überlegt, einen Beer and Bike Guide zu veröffentlichen. Über kickstarter haben sie genug Geld gesammelt, um das Projekt zu starten. Das Ergebnis: Hop in the Saddle, A Guide to Portland’s Craft Beer Scene, by Bike mit fünf kompletten Bier-Routen, Brauerei-, Shop- und Restauranttipps!
Das wäre doch auch mal was für deutsche Großstädte. Aber Vorsicht, bei 1,6 Promille muss Schluss sein!

Hop in the Saddle jpg

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Kette rechts! – Das unnütze Radsportwissen

Kette rechtsKette rechts! – Im großen Gang durch das unnütze Radsportwissen von Andreas Beune und Walter Drögenpütt. Auf 127 Seiten kann man hier sein gefährliches Halbwissen über den Radsport aufpolieren. In der Kategorie “Radsport-Jargon” lernt man sowohl witzige Begriffe wie Affenkotelett, Astronautensperma oder “bis zur Hüfte in der Milch stehen” als auch echtes Radfahrerlatein wie Prolog oder Teufelslappen.
Hypochonder können sich in der Kategorie “Erektile Dysfunktion” ihre Vorurteile bestätigen lassen, wo verschiedene Studien gezeigt werden, die möglichst medienwirksam aufgearbeitet wurden. (Entwarnung gibt es aber auch.)
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VELO – 2nd Gear

Copyright Gestalten 2013

Copyright Gestalten 2013

Gestern im Briefkasten: VELO – 2nd Gear: Bicycle Culture and Style aus dem gestalten Verlag. Ein Bildband rund um das Thema Fahrradkultur. Auf 256 Seiten gibt es hier ein Konzentrat internationaler Fahrradblogs. Denn vieles hat man schon irgendwo im Internet gesehen, auch hier im Blog. Dennoch könnte sich der Kauf lohnen, weil das Buch eben so umfangreich ist und sicher auch für den Viel-Surfer noch Neuigkeiten bringt. Und seien wir doch mal ehrlich, gedruckt ist immer noch schöner als digital!

Choosing to ride a particular bike conveys an attitude and a way of life. Velo—2nd Gear illuminates and celebrates contemporary bicycle culture’s diverse scenes. From classic racing bikes to high-tech speed machines, from rough fixies to fashionable city cruisers and hardworking cargo bikes, this book showcases today’s most outstanding and unusual bicycles and their riders.
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One Gear

Fixie oder Singlespeed selber bauen, aber noch nicht so richtig wissen wie? Dann gibt es entweder diverse Internetseiten wie sheldonbrown.com und Bob’s Garage oder aber jetzt das Buch One Gear. Darin werden die einzelnen Schritte auf 256 Seiten ausführlich mit Bildern und Grafiken erklärt, die nötig sind, um aus einem alten Stahlrenner ein abgespecktes Ein-Gang-Rad zu bauen.
Eine deutsche Ausgabe gibt es übrigens auch: Single Speed.

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Der Radfahrer als Anarchist – Teil 2

Der erste Teil des Kapitels Der Radfahrer als Anarchist hatte schon für ordentlich Diskussionsstoff gesorgt. Und das war auch so beabsichtigt! Denn nur durch Zuspitzungen und Übertreibungen kann man heute noch Aufmerksamkeit auf ein Thema lenken. Bettina Hartz hat die kleinen Regelwidrigkeiten von Radfahrern damit gerechtfertigt, dass sie im Gegensatz zu Autofahrern die schwächeren Verkehrsteilnehmer sind und sich so einen (Sicherheits-) Vorteil verschaffen können. Mir persönlich geht es oft gar nicht um Sicherheit, sondern schlicht um das schnelle Vorankommen.
Um der Debatte aber nun das Eindimensionale zu nehmen, poste ich hier den zweiten Teil von Bettina Hartz’ Der Radfahrer als Anarchist. Darin wird deutlich, dass auch der Radfahrer seine Pflichten hat, gerade dann, wenn er Regeln “locker auslegt” oder sogar bricht.

Es sind also vor allem die eigenverantwortliche Reaktion auf die jeweilige Verkehrssituation und die subjektive Auslegung der Vorschriften, die den Radfahrer zum Anarchisten machen – dabei handelt er jedoch immer, beziehungsweise sollte es tun!, unter der Maxime, niemanden zu gefährden. Wer den Radweg in gegenläufiger Richtung benutzt oder auf dem Gehweg fährt, sollte dies in dem Bewusstsein tun, eine Regelverletzung zu begehen – und sich entsprechend verhalten: Er kann hier nicht auf Rechte pochen, die er nicht hat, da er ja nur für sich einen Vorteil sucht, eine Lücke, die ihm hilft, besser, schneller, bequemer voranzukommen. Also sollte er Entgegenkommenden Platz machen, das Tempo bei jedem Hindernis drosseln, nicht klingeln, die Gehenden nicht bedrängen, und wenn sie ihn bemerken und großzügig vorbeilassen, sollte er sich bedanken – sein größerer Komfort (er muss nicht die Seite wechseln, muss nicht aufs Kopfsteinpflaster) sollte mit der Rücksichtnahme auf die anderen, die ihn hier, in ihrem Revier, dulden oder für sich sogar einen Nachteil in Kauf nehmen, einhergehen.
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The Bike-Owner’s Handbook

Gerade geschenkt bekommen: The Bike-Owner’s Handbook, ein schickes kleines Büchlein mit Anleitungen zu diversen Fahrradreparaturen und Pflegetipps. Die Basics sind enthalten und somit ist es für Anfänger eine gute Sache. Ein Rad selber bauen ist damit aber nicht drin.

“The Bike-Owner’s Hanbook” by Peter Drinkell

Cycle Style

Ein neues Buch zu Ostern. Cycle Style von Horst A. Friedrichs.
Ein Bildband auf 192 Seiten. Repräsentativ ist er allerdings nicht. Will und kann er auch nicht sein. 80 Prozent der Leute, alle aus London und viele so genannte “Neo-Dandys”, trifft man so wie sie abgelichtet sind eigentlich nie! Man mag denken, man hat einen Fashion-Katalog vor sich liegen. Aber die Fahrräder sind schön genug um von allem anderen abzulenken!
Hier eine kleine Kostprobe…

Cycle Style ist im Prestel Verlag erschienen. Und hier wird das Buch in einem 5-Minuten-Clip vorgstellt. Inkl. Interview mit Autor Friedrichs!

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